Unsere besonderen Leistungsangebote

Zahnmedizin lässt sich heute ohne moderne Technik und moderne Materialien nicht mehr vorstellen. So wird es erst durch spezielle Instrumente und Geräte möglich, bestimmte Verfahren der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung anzuwenden. Zum Wohle des Patienten.

Aber natürlich ist nicht jedes technische Gerät notwendig und nicht jede technische Neuerung ist eine Innovation. Unsere Gemeinschaftspraxis setzt deshalb auf bewährte Technik, die sichere und effiziente Verfahren erlaubt und auf innovative Technik, die einen echten Fortschritt darstellt. 

Besondere Leistungen und Verfahren unserer Praxis, die nur mit Hilfe spezieller Geräte möglich sind, haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Mikroskopische Endodontie

Das oberste Gebot unseres Teams gilt dem Erhalt Ihrer Zähne - weil es von Natur aus nichts Besseres gibt. Deswegen arbeiten wir im Ernstfall zum Beispiel mit der mikroskopischen Endodontie. Denn eine Wurzelbehandlung ist ein Ernstfall: Der Zahn befindet sich bereits in einem kritischen Zustand und bedarf der schnellen wie präzisen Hilfe.

Der Patient erhält eine lokale Betäubung, der Arzt öffnet den Zahn und entfernt die entzündeten Nerven in den Zahnwurzeln. Das klingt ganz simpel, die haarkleinen und verschlungenen Wurzelkanäle aber machen es oft kompliziert. Deren perfekte Reinigung und präzise Füllung aber bilden die Basis für den langfristigen Erhalt des Zahnes.

Mit dem Endodontie-Mikroskop kann der Zahnarzt exakt die Wurzelkanäle lokalisieren und auf einen Hundertstel Millimeter genau säubern. Würden nur winzigste Partikel des kranken Gewebes zurückbleiben, könnte die Entzündung wieder aufbrechen, den Zahn komplett ruinieren oder sogar den Knochen angreifen, der den Zahn hält.

Um Ihnen als Patient das beste Ergebnis zu gewährleisten, nutzen wir die Technik in unserer Praxis. Sie unterstützt uns bei der Arbeit und schenkt Ihnen Sicherheit.

Unsichtbare Zahnkorrektur

Sanft, sensibel und in der Summe sehr sympathisch funktioniert die kieferorthopädische Behandlung von Zahnfehlstellungen mittels mobiler Kunststoffschienen. Unsere dünnen und transparenten Kunststoffschienen der deutschen Firma Orthocaps bieten dem Patienten den komfortabelsten Weg für eine unauffällige Korrektur der Zähne.

Die glasklaren Kunststoffschienen lassen sich zum Essen oder Zähneputzen, vor wichtigen Terminen oder leidenschaftlichen Begegnungen problemlos aus dem Mund nehmen und später ebenso bequem wieder einsetzen. Beim Sprechen und Lachen sind die sogenannten Aligner fast unsichtbar, besitzen durch den natürlichen Glanz auch einen gewissen Chic. Aus ästhetischer Sicht.

Aus medizinischer Perspektive steht natürlich die Wirksamkeit des Produkts im Fokus und da erweisen sich die Kunststoffschienen in Konkurrenz zu klassischen Zahnspangen als clevere Alternative.

Im Zyklus einer Behandlung erhält der Patient eine Serie individuell angefertigter, digital gefräster Schienen. Mit der Auftakt-Schiene wirken erstmals sanfte Kräfte auf die zu korrigierenden Zähne. Alle vier bis sechs Wochen tauscht der Kieferorthopäde die alte Schiene gegen eine neue, die den Korrektur-Prozess weiter in die gewünschte Position führt. Die Dauer einer Behandlung mit Alignern hängt ab vom Umfang der Korrekturwünsche und liegt zwischen drei und zwölf Monaten.

Zahnkorrekturen mit unsichtbaren Schienen müssen vom Patienten vollständig privat finanziert werden, weil gesetzliche Krankenversicherungen die Kosten nicht übernehmen. Bei medizinischer Indikation akzeptiert das Finanzamt jedoch die Kosten als außergewöhnliche Belastung und die Behandlung ist steuerlich absetzbar. Bei Bedarf kann das Rechenzentrum, mit dem unsere Praxis zusammenarbeitet, bequeme und zinsfreie Teilzahlungsmöglichkeiten anbieten.

Vollnarkose

Angst-Patienten und Patienten mit aufwendigen Eingriffen bietet unsere Praxis einen besonderen Service: die Behandlung unter Vollnarkose. Da eine Vollnarkose immer ein gewisses Risiko für den Patienten bedeutet, gehen wir sehr sorgfältig mit dem Thema um.

In einem Gespräch werden wir immer vorab klären, ob nicht doch eine andere und bessere Alternative zur Vollnarkose besteht (Lokalanästhesie, Lachgas etc.).

Bei der Vollnarkose wird der Patient durch Gabe eines Narkotikums in eine Art von Schlaf versetzt. Er empfindet keinen Schmerz, zeigt keine Reflexe, die Muskulatur ist völlig entspannt und das Bewusstsein pausiert in der von den Ärzten festgelegten Zeit.

Fällt die medizinische Entscheidung zugunsten der Vollnarkose, wacht ein Anästhesist über den Patienten sowohl während der Behandlung wie auch anschließend im Aufwachraum. Diese Rundum-Aufsicht gewährleistet dem ambulanten Patienten hohe Standards – vergleichbar denen eines stationären Krankenhaus-Aufenthalts.

Die Praxen sind technisch wie räumlich für Operationen unter Vollnarkose gerüstet, speziell geschultes Pflegepersonal begleitet die Eingriffe. Denn eine Vollnarkose verlangt großes Vertrauen und das wollen wir uns verdienen. 

Lachgas

Die Antwort auf die Angst heißt Lachgas. Die gut verträgliche Mischung aus Stickstoff und Sauerstoff wirkt wahre Wunder - wenn die Witze des Arztes zur Ablenkung nicht zünden. Für den Fall empfehlen wir Patienten mit einer Phobie gegen zahnärztliche Eingriffe eine leichte Dosis Lachgas zur Entspannung.

Die Vorteile des altbewährten Narkotikums: Bereits nach wenigen Minuten zeigt es seine relaxierende Wirkung und kommt dabei fast völlig ohne nervige Nebenwirkungen aus - es belastet den Organismus praktisch nicht.

Auch die Anwendung erweist sich als vollkommen unaufgeregt: Über eine Nasenmaske atmet der Patient das Lachgas ein, dessen harmlose Konzentration konstant reguliert bleibt. Die schadhafte Stelle im Gebiss oder im Kiefer bekommt auf Wunsch eine lokale Betäubung und die Behandlung kann für den Patienten beginnen - frei von Angst.

So schnell sich anfangs die Angst verabschiedete, so schnell verfliegt auch die Wirkung des Medikaments. Nach dem Eingriff und Entfernen der Maske befindet sich der Patient schon bald wieder bei vollem Bewusstsein und kann sich ganz ohne Beeinträchtigung den Dingen des Alltags widmen. 

Wirksame Zahnaufhellung

Kaffee, Tee und Kippen ruinieren früher oder später die Zähne. Zumindest rein optisch. Noch so intensives wie engagiertes Zähneputzen und Polieren besitzen keine Chance gegen die verdunkelnde Auswirkungen der Genussmittel auf den Zahnschmelz. In manchen Fällen können aber auch Krankheiten oder Medikamente diese unschönen Zahnverfärbungen verursachen.

Heute aber sind „gelbe Zähne“ kein Schicksal mehr, sondern markieren nur die letzte Phase vor der Aufhellung. Denn Abhilfe bei dem ästhetischen Problem schaffen ihre Zahnärzte mit der relativ einfachen Methode des Bleachings.

Bei der Zahnaufhellung arbeitet unsere Praxis mit der marktführenden Technik von Philipps Zoom. Dabei trägt Ihr Zahnarzt die dünne Schicht eines Bleichmittels auf die Zähne auf und anschließend leuchtet die speziell hierfür entwickelte Lampe von Philipps Zoom mit blauem LED-Licht rund 15 Minuten auf die Zähne. Nach Ablauf der LED-Licht-aktivierten chemischen Reaktion, strahlen die Zähne bereits um mindestens eine Nuance heller.

Dieser Vorgang lässt sich in der Sitzung noch bis zu drei Mal wiederholen, um den von Ihnen gewünschten Grad an Aufhellung zu erreichen. Maximal dauert die Behandlung eine Stunde - die Wirkung des Bleachens aber hält mehrere Jahre an. Wenn der Patient dabei etwas nachhilft mit konsequenter Zahnpflege und einem maßvollen Konsum der leider auf Dauer zahnverfärbenden Genussmittel.

Zirkon-Zahnersatz

Noch immer warten Zahnmediziner weltweit darauf, dass Forschern eines Tages die Reproduktion eines menschlichen Zahnes gelingt. Noch widersetzt sich das Wunderwerk der Natur den Wissenschaftlern, doch auf ihrem Weg zum Ziel haben sie als jüngste Kreation einen Zahnersatz aus Zirkon entwickelt.

Zirkon ist eine Keramikart, deren Eigenschaften denen des Zahnschmelzes am nächsten kommen. Wegen diesem hohen Maß an Biokompatibilität werden die Produkte von Patienten optimal vertragen – egal ob als Füllung, Krone oder Brücke. Und der Clou: Selbst das Gerüst für den Zahnersatz lässt sich aus dem Werkstoff fertigen.

Basierend auf den Zahnformen des Patienten fräsen Zahntechniker den Ersatz auch aus einem Stück, passen diesen farblich perfekt an und schon nach kürzester Zeit vergisst der Patient, dass er auf etwas Künstlichem beißt.

Zirkon besitzt eine extreme Festigkeit bei gleichzeitiger Elastizität. Das gewährleistet eine große Stabilität und schützt optimal vor möglichen Brüchen. Weil das Material Wärme sehr schlecht weiterleitet, darf es beim Zubeißen ruhig einmal heiß hergehen. 

Zudem sieht ein Zahn aus Zirkon wie schon angedeutet verdammt gut aus, weil er durch die beliebige farbliche Anpassung null auffällt. Spielt die Ästhetik bei Implantataufbauten, Kronen und Brücken eine wichtige Rolle, so sind Sie mit Zirkon farblich immer auf der sicheren Seite.

In unseren Zahnlaboren produzieren wir den Zirkon-Zahnersatz mit einem hochmodernen Frässystem selbst und die Techniker sind beim Anpassen und Einsetzen ihrer Arbeiten natürlich zugegen, falls kleine Korrekturen nötig sein sollten.

3D-Röntgen (DVT)

Für den optimalen Einsatz eines Implantats braucht der Zahnarzt vorab eine Vielzahl von Informationen über den Kiefer seines Patienten: Besitzt der Knochen genug Substanz für den Halt des Implantats oder bedarf er eines Aufbaus? Wo genau verlaufen die Wurzeln der Nachbarzähne und befinden sich in dem Bereich empfindliche Gesichtsnerven?

Antworten auf diese Fragen gibt unser 3D-Röntgen mit einem digitalen Volumentomograph. Das Gerät liefert ein präzises plastisches Abbild des Kiefers und gewährt dem Mediziner relevante Einblicke in das betroffene Gewebe. Auf dem Monitor kann sich der Patient gemeinsam mit dem Zahnarzt oder Kieferorthopäden ein Bild von der Zahnsituation machen.

Für den Patienten bedeutet diese Technik eine zügige Behandlung innerhalb von zwei größeren Sitzungen, dem Team aus Zahntechnikern und Ärzten liefert es die bestmöglichen Daten für die perfekte Position beim Einsetzen des Implantats und die passgenaue Anfertigung der Implantatkrone – mit einem stark verringerten Risiko von Komplikationen.

Auch in anderen Bereichen schärft das Röntgen in drei Dimensionen den Blick auf das komplexe Problem – so kann der Zahnarzt erkennen, dass eine plagende Nasennebenhöhlenentzündung gar nicht von der Nasenschleimhaut sondern von einem entzündeten Zahnnerv ausgeht, und der Kieferorthopäde kann Zahnanomalien sicherer diagnostizieren. 

Genauso unterstützt 3D-Röntgen beim Entfernen von verlagerten und verborgenen Weisheitszähnen. Die eindrucksvolle wie aussagekräftige Visualisierung lokalisiert die Position des Zahns in dessen ganzer Dimension und trägt bei zum entspannten Entfernen – und das bei der geringst möglichen Strahlenbelastung im dreidimensionalen Bereich. 

Laserbehandlung

Praktisch alle Defekte rund um Zähne und Zahnfleisch lassen sich heute mit diversen Lasern behandeln. Wie zum Beispiel die Parodontitis: Der Laser reinigt das Zahnfleisch und die Zahntaschen so gründlich wie schonend. Das gebündelte Licht eliminiert dabei alle bösartigen Bakterien. Neueste Studien belegen eine fast 100% Keimfreiheit nach der Behandlung. Solche Ergebnisse ersparen dem Patienten häufig die anschließende Einnahme von Antibiotika nach parodontalen Behandlungen.

Denselben Effekt erzielt der Laser bei der Endodontie: Mag der Wurzelkanal auch noch so fein und verzweigt sein – der Laser desinfiziert ihn porentief rein. Anschließend kann der Zahnarzt den Kanal keimfrei verschließen. Dabei punktet die Laser-Technik mit weiteren Vorteilen wie einer schnellen und guten Wundheilung und einem geringen Infektionsrisiko.

Und Karies? Das Energiebündel namens Laser besitzt eine noch höhere Präzision und entwickelt keine Hitze im Vergleich zum konventionellen Bohrer - was der Substanz des Zahnes sehr zugute kommt.

Zusätzlich kann der Laser in der Oralchirurgie zum Entfernen von Hautwucherungen und Lippenbändchen genutzt werden, wie zum Desinfizieren von Wunden und zur Freilegung von Zahnimplantaten. Und was die wenigsten ahnen: Sogar fiesen Herpesviren rund um die Mundschleimhäute macht er den Garaus. Dabei vertragen auch Schwangere und andere Risikopatienten die Behandlung problemlos. 

Ozonbehandlung

Kleine Defekte, kleiner Aufwand, aber große Wirkung durch Ozon. Sie kennen das Gas als Schutz für die empfindliche Erdatmosphäre und die moderne Zahnarztpraxis setzt es gezielt ein für den Schutz der Zähne – denn Ozon besitzt eine enorme antibakterielle Wirkung.

Die bewährt sich beispielsweise, wenn der Zahnarzt kleinste Macken und Kratzer auf dem Zahn reinigt und versiegelt. In diesen mikroskopisch kleinen Kerben und Kratern im Zahnschmelz, den sogenannten Fissuren, sammeln sich gerne ungesunde Bakterien. Sie ignorieren die Borsten der Zahnbürste, neigen zur Vermehrung und löchern den schutzlosen Zahn. Eine Ozondusche aber eliminiert auf Anhieb diese ungebetenen Gäste und präpariert den Zahn so optimal für die anschließende Versiegelung.

Denselben Effekt erzielt das Ozon bei der Wurzelkanalbehandlung: Vor dem Verschließen der dünnen Wurzelkanäle reinigt sie der Zahnarzt mit einem gezielten und dosierten Hub des geruchlosen und unsichtbaren Gases.

Und auf der Haut wirkt das Gas kleine Wunder: Egal ob die Herpes-Viren an der Lippe oder die bakteriell basierte Zahnfleischentzündung – das Ozon stoppt die Ausbreitung der Wunde, tötet die Keime und leitet die Wundheilung ein.